Der Münchner Roland Götz gründete 1972 das studio XVII augsburg, eine Reihe mit anspruchsvollen, thematischen Konzerten, Interpretationsseminaren und einem Schallplattenlabel, das mehrfach aus-gezeichnet wurde. Als Spezialist für Tastenmusik von der Gotik bis in die galante Zeit gab und gibt er im In- und Ausland zahlreiche Konzerte mit kontrastreichen Programmen, so etwa bei den Berliner Festwochen, den Tagen Alter Musik in Herne, den Antwerpse Muziekdagen, dem Festival d'Orgue d'Aubenas en Ardeche, dem DIPOT 2000 in Prag sowie bei „Organo e cimbalo“ in Rostock und dem Lahden Kansainvälinen Urkuviikko in Finnland. Götz pflegt (in Konzerten und Einspielungen) intensiven Umgang mit historischen Orgeln, etwa der Ebert-Orgel in Innsbruck, den Schnitger-Orgeln zu Stade, Norden und Morreira da Maia (Portugal), der Irseer Freiwiß-Orgel, der Maihinger Baumeister-Orgel, der Mundt-Orgel in Prag u.v.a.
Jane Berger studierte Violine bei Anne Crowden an der California State University und als Stipendiatin bei Sylvia Rosenberg an der Eastman School of Mucic. Sie war Preisträgerin des Kammermusikwettbewerbs der Music Academy of the West und Konzertmeisterin des Academy Orchestra. Jane Berger ist Mitglied des Philharmonischen Orchesters Augsburg und unterrichtet seit 1991 an der Universität Augsburg. Neben Konzerten und Aufnahmen auf historischen Instrumenten wirkt sie oft in Projekten des studio XVII augsburg mit.
Monika Schwamberger studierte Violoncello und Viola da Gamba am Mozarteum Salzburg. Sie war Mitglied der Salzburger Camerata Academica unter Bernhard Paumgartner und des Salzburger Barytontrios. Nach reicher solistischer und kammermusikalischer Konzerttätigkeit in Europa und den USA absolvierte sie ein Aufbaustudium bei Jordi Savall an der Schola Cantorum Basiliensis und besuchte Kurse bei Wieland Kuijken. Sie war viele Jahre als Dozentin an der Musikhochschule Mannheim tätig und gehört zu den Gründungsmitgliedern des Barockorchesters „Les amis de Philippe“ unter Ludger Remy.
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