Deutsche Mozartstadt Augsburg
Mozartstadt Augsburg
Programm
Künstler
Presse
Service
Träger Kontakt Impressum Links
 



Stadt Augsburg


»Herr Muzard mit Frau kommen per Posta von München, logieren "Zu den drey Mohren«
(Nachricht aus dem »Augsburger Intelligenzzettel« vom 22. Juni 1763)

Leopold Mozart
- Bürger der Stadt Augsburg

Leopold Mozart (1719-1787) wurde am 14. November 1719 als ältestes von neun Kindern in der Frauentorstraße 30 in Augsburg als Sohn des Buchbindermeisters Johann Georg Mozart und seiner Frau Anna Maria geboren.

Leopold kam als Achtjähriger an das von Jesuiten geführte Gymnasium zu St. Salvator. Schon früh wurde seine musikalische Begabung deutlich: Er war Sängerknabe in St. Ulrich und Heilig Kreuz. Zudem wirkte er als Mitglied des Jesuitentheaters regelmäßig in Gesangsrollen bei Aufführungen der Schule mit, die in der Aula - dem heutigen »Kleinen Goldenen Saal« - stattfanden.

Im städtischen Komödienstadel am Lauterlech in der Jakobervorstadt hatte Leopold zudem die Gelegenheit, italienische Opern und Singspiele der Meistersingerzunft zu hören.

Nach dem Tod seines Vaters 1737 setzte Leopold nicht wie erwartet das Studium in den theologischen Fächern in Augburg fort, sondern schrieb sich am Ende des Jahres an der Universität in Salzburg ein.

Dennoch blieb der Kontakt zu seiner Heimatstadt bestehen: Leopold besaß zeitlebens das Augsburger Bürgerrecht und ließ es zweimal vom Rat der Stadt bestätigen. Auch pflegte er als Salzburger Hofkapellmeister weiterhin Kontakte zu seinem Bruder Franz Alois (1727-1791) und knüpfte neue Beziehungen zu Johann Jakob Lotter (1727-1792) und zu Johann Andreas Stein (1728-1792), mit denen Leopold zudem in regem Briefkontakt stand.

Auch die Verbindungen zum »Collegium Musicum«, das viele seiner Werke aufführte oder zum Kloster Heilig Kreuz blieben erhalten (sein späterer Vorgesetzter in Salzburg, Hieronymus Graf Colloredo war übrigens von 1759-1775 Probst der Augsburger Kirche St. Moritz).

1756, im Geburtsjahr von Wolfgang Amadeus Mozart, erschien Leopold Mozarts erste Auflage seiner epochemachenden Abhandlung "Versuch einer gründlichen Violinschule", die er bei seinem Augsburger Freund, dem Verleger Johann Jakob Lotter, drucken ließ. Das Werk, das dem Salzburger Fürsterzbischof von Schrattenbach gewidmet ist, der zugleich ein Augsburger Domherr war, wurde bald in die niederländische, franzöische und russische Sprache übersetzt.

In seine Heimatstadt kehrte Leopold Mozart nur noch zu Besuch zurück. Auf der ersten Konzertreise mit seinen Kindern Wolfgang Amadeus und Nannerl machten Leopold Mozart und seine Frau vom 22. Juni bis zum 6. Juli 1763 Station in Augsburg. Die Ankunft der Familie wurde auch in der lokalen Presse angekündigt. Leopold präsentierte den Augsburgern in drei Konzerten die außergewöhnliche Begabung seiner Kinder. Tagsüber zeigte Leopold seiner Familie das Augsburger Rathaus, sein Geburtshaus, das Jesuitengymnasium St. Salvator und die Kirche St. Ulrich. Die Kinder lernten auch ihren Onkel Alois und seine damals vierjährige Tochter, das »Bäsle«, Johann Jakob Lotter sowie Johann Andreas Stein kennen.
(R.W.)






ist es zu verdanken, dass die Klarinette das Konzertpodium zurückerobert hat.



gehört zur Weltklasse der Dirigenten



wurde bereits zweimal mit dem ECHO Klassik als „Instrumentalistin des Jahres“ ausgezeichnet



debütiert beim Lincoln Center Festival New York



erhielt jüngst den Preis der Deutschen Schallplattenkritik



erhielt 2011 den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres



entwickelt eigene Programmkonzepte auf höchstem Niveau