Kongress am Park

Kongress am Park

Schon vor der heutigen Kongresshalle standen etwa an der gleichen Stelle verschiedene Vorgängerbauten. Der erste war eine hölzerne Konzerthalle. Sie wurde 1889 mit Spenden nach Plänen von Jean Keller errichtet und hatte 2.000 Sitzplätze. Später baute man die Konzerthalle um, 1910 jedoch brannte sie ab. Deshalb entschloss sich die Stadt Augsburg für eine neue Lösung und schrieb einen Architekturwettbewerb aus. Ergebnis war der Ludwigsbau, 1914 von Otto Holzer erbaut. Dieser Bau kann als direkter Vorläufer der Kongresshalle gesehen werden.

1965 hatte aber auch dieser ausgedient und wurde gesprengt. Weil es mehrmals zu Planungsänderungen und damit zu mehr als einer Kostenverdoppelung kam, verzögerte sich die Eröffnung der neuen Kongresshalle bis zum 17. Juni 1972. Als Ergänzung zum Kongresszentrum hatte man einen 158 Meter hohen Hotelturm (mit Antenne) dazu gebaut, der ebenfalls 1972 eröffnet wurde. Der Hotelturm prägt seither das Stadtbild von Augsburg und wird von den Augsburgern liebevoll als „Maiskolben“ als Stadtwahrzeichen wahrgenommen.

Mitte 2009 wurden umfangreiche Untersuchungen in der Kongresshalle durchgeführt, um die Sanierung der Kongresshalle vorzubereiten, ebenfalls in diesem Jahr nahm man die Kongresshalle in die Denkmalliste auf. Das jetzt unter dem Namen „Kongress am Park“ geführte Sichtbetongebäude wurde zwei Jahre lang umfassend renoviert, energetisch saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Seit Mai 2012 strahlt der denkmalgeschützte „Kongress“ wieder in neuem Glanz und ist Veranstaltungsort für vielerlei Konzerte, Theater- und Filmvorführungen sowie Messeveranstaltungen.