Hyun-Jung Berger

Hyun-Jung Berger, geboren in Seoul/Südkorea, wurde bei Hae-Guen Kang (Seoul), Julius Berger und Thomas Demenga (Basel) ausgebildet. Meisterkurse bei Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff, Denes Zsigmondy.

Seit 1991 unterrichtete sie als Assistentin von Prof. Julius Berger zunächst an der Musikhochschule Saarbrücken, später an der Universität Mainz und an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Seit dem Jahr 2008 ist sie Dozentin für das Fach Violoncello am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg, seit 2016 auch an der Kalaidos Hochschule für Musik, Zürich. Zahlreiche Meisterklassen, z.B. in Seoul, L’Académie MusicAlp (Tignes), Musikakademie Tirol, Hochschule für Musik Gdansk.

Nationale und internationale Auszeichnungen unterstreichen den Rang dieser außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit: 1993 Gieseking-Preis der Musikhochschule Saarbrücken, Preisträgerin der Internationale Sommerakademie des Mozarteums Salzburg, 1995 Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Trapani/Italien, internationaler Pressepreis zusammen mit ihrem Duopartner José Gallardo.

Als Solistin wurde Hyun-Jung Berger von renommierten Orchestern und Festivals eingeladen, z. B. vom Seoul Philharmonic Orchestra, Korean Symphony Orchestra, Korean Chamber Orchestra, Suwon Philharmonic Orchestra, Festival Strings Luzern, Basler Sinfonieorchester, Philharmonische Akademie Bern, Kremerata Baltica, Südwestdeutsches Kammerorchester und Beethovenhalle Orchester Bonn.

Recitals und Kammerkonzerte führten Hyun-Jung Berger nach Israel und in die U.S.A., zum Kammermusikfest Lockenhaus, Asiagofestival, Rheingau Musik Festival, Eckelshausener Musiktage, Cello Festival Kronberg etc.

Beim „International Music Festival Seoul“ und beim „Beethovenfest Bonn“ führte sie das für das Duo Berger umgearbeitete Werk „Zwei Wege“ auf. „Duo Berger begeistert beim Beethovenfest 2015“ titelte der General Anzeiger Bonn.

Mit ihrem Ehemann Julius Berger hat Hyun-Jung Berger mittlerweile mehrere CDs eingespielt (Boccherini Sonaten), die als Interpretationsmaßstab gefeiert werden. Im Jahr 2012 erschien bei der Firma Solo Musica eine CD mit ihrem Duopartner José Gallardo mit Werken von Rachmaninoff und Suslin.

Als künstlerische Leiterin des Asiagofestivals Korea schafft Hyun-Jung Berger Verbindungen zwischen Europa und ihrer Heimat Korea.

Hyun-Jung Berger spielt ein Violoncello von Francesco Goffriller, Venedig 1726.

Hyun-Jung Berger, Foto: Do-Hyung Kim

Josè Gallardo

In Buenos Aires geboren, begann José Gallardo mit dem Klavierunterricht zunächst am Konservatorium in Buenos Aires, später bei Prof. Poldi Mildner am Fachbereich Musik der Universität Mainz. 1997 erhielt er sein Diplom. Während dieser Zeit entdeckte er seine Vorliebe für Kammermusik.

Musikalische Anregungen verdankt er Künstlern wie Menahem Pressler, Alfonso Montecino, Karl-Heinz Kämmerling, Eberhard Feltz, Sergiu Celibidache, Rosalyn Tureck und Bernard Greenhouse.

José Gallardo hat zahlreiche nationale und internationale Preise errungen. Einladungen zu Tourneen und Festivals folgten, u. a. Kammermusikfestival Lockenhaus, Verbier Festival, Lucerne Festival, Ludwigsburger Schlossfestspielen, Schwetzinger Festspielen, Schleswig Holstein, Cello Festival Kronberg und Chopin Festival in Warschau.

Eine weltweite Konzerttätigkeit und kammermusikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Vilde Frang, Daishin Kashimoto, Barnabás Kelemen, Gidon Kremer, Linus Roth, Benjamin Schmid, Carolin Widmann, Nils Mönkemeyer, Tomoko Akasaka, Andreas Ottensammer, Nicolas Altstaedt, Julius Berger, Maximilian Hornung, Benedict Klöckner, Miklós Perényi u.v.m.

Aufnahmen bei Warner, Deutsche Grammophone, Challenge Records Int., Genuin, NEON, Oehms Classics und Naxos sowie Fernsehen und Rundfunkproduktionen bei BR, SWR, MDR, BBC, RAI u. a.


Von 1998 bis 2008 war er Dozent in Mainz, seit Herbst 2008 lehrt er am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Seit 2013 ist er, zusammen mit Andreas Ottensamer, Künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals „Bürgenstock Festival“ in Luzern.

José Gallardo, Foto: Nikolas Hagele

Ayumi Janke

Ayumi Janke wurde als Tochter deutsch-japanischer Eltern in München geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahren von ihrem Vater Prof. Ansgar Janke, ein wenig später ihren ersten Violinunterricht. Bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Universität Mozarteum Salzburg, in dessen Meisterklasse sie zunächst als Jungstudentin und nach dem abgeschlossenem Abitur als Vollstudentin studierte, erreichte sie 2010 ihren Magisterabschluss mit Auszeichnung. Weitere Anregungen erhielt sie bei Prof. Gerhard Oppitz, Prof. Klaus Hellwig, Prof. Sergei Dorenski und Prof. Thomas Brandis.

Bereits mit fünf Jahren gewann sie den 1. Preis mit Auszeichnung bei „Jugend musiziert“ in der Wertung Klavier solo, auf die weitere 1. Preise auf Landes- und Bundesebene in den verschiedensten Besetzungen folgten, oftmals verbunden mit diversen Sonderpreisen. Außerdem ist sie Trägerin des Europäischen Musikpreises für die Jugend. Mehrere Stiftungen wie die Studienstiftung des Deutschen Volkes oder die Deutsche Stiftung Musikleben haben sie mit Stipendien ausgezeichnet.

Ihre Konzerttätigkeiten führten sie in wichtige Konzertsäle Europas und Japans, so u. a. beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, beim Mecklenburg-Vorpommern Festival, bei den Mittelrhein Musik-Momenten, beim Bach-Festival Bern und beim „Lago Maggiore“ in Italien.

Neben ihren solistischen Tätigkeiten legt sie besonderen Wert auf die Kammermusik, in der sie besondere Anerkennung erfährt. Beim Sarasate-Wettbewerb in Pamplona/Spanien wurde ihr 2007 ein Sonderpreis für hervorragende Leistungen als Klavierbegleiterin verliehen. Seither ist sie eine gefragte Korrepetitorin bei zahlreichen internationalen Wettbewerben und Meisterkursen.

Ihr künstlerisches Wirken auf der Bühne ergänzt sie mit der didaktischen Tätigkeit als Mitarbeiterin des „Interdisziplinären Forum für künstlerische Interpretation“ am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und seit 2015 zudem auch als Dozierende der Kalaidos Musikhochschule.

Ayumi Janke, Foto: Julia Smirnova

Verena Louis

Die Pianistin Verena Louis nimmt in der Welt der Klavierpartner einen festen Platz ein, wobei sie bei den Streichern und im Liedfach gleichermaßen zuhause ist. Geboren wurde Verena Louis in Paris, aufgewachsen ist sie in Frankreich, Deutschland und Portugal.

Ihre pianistische und kammermusikalische Ausbildung erhielt sie an der Musikhochschule Köln bei Roswitha Gediga, Michael Endres, dem Amadeus Quartett und dem Alban-Berg-Quartett.

Nachdem sie selbst mehrfach auf Wettbewerben ausgezeichnet wurde, engagieren sie seit vielen Jahren nationale und internationale Wettbewerbe und Meisterkurse als Begleiterin, so der Deutsche Musikwettbewerb, der Internationale Wettbewerb „Júlio Cardona“ in Portugal sowie der Concours International de Genève.

Über zwanzig Jahre war sie die ständige Begleiterin der Geigenklasse von Adelina Oprean an der Musikhochschule in Basel. Nach zusätzlichen Lehraufträgen als Korrepetitorin an der Musikakademie Wiesbaden sowie an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf ist sie seit 2013 Solorepetitorin der Streicher an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

Auftritte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Rheingau Musik Festival, Kammermusikreisen durch Europa, eine Reihe von Uraufführungen, CD-Aufnahmen sowie ihre Tätigkeit sowohl als Kammermusikdozentin als auch als Begleiterin auf zahlreichen Meisterkursen dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit.

Verena Louis lebt mit ihrer Familie in Leipzig.

Verena Louis, Foto: Adam Markowski