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Brooklyn Rider

Vom amerikanischen Strings Magazine zur „Zukunft der Kammermusik“ ausgerufen, präsentiert das schon lange im Geschäft befindliche Streichquartett Brooklyn Rider ein eklektisches Repertoire und mitreißende Aufführungen, die fortgesetzt begeisterte Rezensionen von Kritikern der klassischen Musik, der World-Music und der Rockmusik nach sich ziehen. National Public Radio, der amerikanische öffentlich-rechtliche Rundfunk, erkennt an, dass Brooklyn Rider „die 300 Jahre alte Gattung des Streichquartetts als ein lebendiges, schöpferisches Ensemble des 21. Jahrhunderts neu erschafft.”

Brooklyn Rider wird in dieser Saison sein Projekt Healing Modes vorstellen, das Beethovens Opus 132 in seiner Gesamtheit mit fünf Auftragsarbeiten, die das Thema Heilung aus einer Vielzahl von historischen und kulturellen Perspektiven betrachtet. Die Komponisten, die hierfür den Auftrag erhielten sind: Reena Esmail, Gabriela Lena Frank, Matana Roberts und die jüngsten Pulitzer-Preisträger Caroline Shaw und Du Yun.

Im Herbst 2018 veröffentlichte Brooklyn Rider Dreamers auf Sony Music Masterworks mit dem gefeierten mexikanischen Jazz-Sänger Magos Herrera. Die Aufnahme enthält Werke aus dem iberoamerikanischen Liederbuch sowie Werke, die nach Texten von Octavio Paz, Rubén Darío und Federico García Lorca geschrieben wurden - allesamt von Arrangeuren wie Jaques Morelenbaum, Gonzalo Grau, Diego Schissi, Guillermo Klein und Brooklyn Riders Mitglied Colin Jacobsen neu interpretiert.

Zur Eröffnung der Saison 2017/18 veröffentlichte Brooklyn Rider im Oktober Spontaneous Symbols auf Johnny Gandelsmans eigenem Label, In a Circle Records. Das Album bietet neue Quartettmusik von den amerikanischen Komponisten Tyondai Braxton, Evan Ziporyn, Paula Matthusen, Kyle Sanna und dem 2. Geiger von Brooklyn Rider, Colin Jacobsen. Werke von Braxton, Ziporyn und Jacobsen, die auf dem Album versammelt sind, waren auch in Some of a Thousand Words live zu hören, der Gemeinschaftsproduktion des Ensembles mit dem Choreographen Brian Brooks und der früheren Primaballerina des New York City Ballet, Wendy Whelan. Some of a Thousand Words, eine intime Reihe von Duetten und Soli, in denen die live auf der Bühne dargebotene Musik des Quartetts eine dynamische kreative Komponente von zentralem Stellenwert darstellt, wurde auch auf dem Jacob’s Pillow Dance Festival von 2016 in Massachusetts präsentiert, gefolgt von einer Tour durch die USA im folgenden Frühjahr -einschließlich eines einwöchigen Gastspiels am Joyce Theater in New York.

2016 brachte Brooklyn Rider mit der schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter, das Album so many things beim französischen Label Naïve Records herau, u.a. mit Musik von Colin Jacobsen, Caroline Shaw, John Adams, Nico Muhly, Björk, Sting, Kate Bush und Elvis Costello. Album release Touren führten die fünf Musiker durch die USA und Europa inklusive Konzerten in der Carnegie Hall New York und dem Opernhaus Zürich.
Zudem führte Brooklyn Rider das Streichquartett Nr. 7 von Philip Glass auf, eine Beziehung vertiefend, die 2011 mit der viel gepriesenen CD Brooklyn Rider Plays Philip Glass begann und sich mit der bevorstehenden Veröffentlichung eines Albums mit Glass’ neuen Quartetten beim eigenen Label des Komponisten, Orange Mountain Music, fortsetzen wird.

Im Jahre 2015 beging das Ensemble sein zehnjähriges Jubiläum mit dem bahnbrechenden multidisziplinären Projekt Brooklyn Rider Almanac, für das es 15 eigens in Auftrag gegebene Werke einspielte und auf Tour vorstellte, ein jedes inspiriert von einer anderen künstlerischen Muse. Zu den übrigen Tonaufnahmeprojekten gehört die eklektische Debüt-CD des Quartetts von 2008, Passport, gefolgt von Dominant Curve (2010), Seven Steps (2012) und A Walking Fire (2013). 2016 veröffentlichte das Quartett The Fiction Issue mit dem Singer-Songwriter Gabriel Kahane; der namensgebende Titel ist eine Komposition von Kahane, die 2012 in der Carnegie Hall von Kahane, Brooklyn Rider und Shara Worden erstmals aufgeführt wurde. Eine langjährige Beziehung zwischen Brooklyn Rider und dem iranisch-kurdischen Kamantsche-Spieler Kayhan Kalhor brachte die viel gelobte Einspielung Silent City von 2008 hervor.

Im Herbst diesen Jahres erscheinen zwei neue Alben von Brooklyn Rider mit Instrumentalisten, die in ihrem jeweiligen Metier ganz vorne mit dabei sind: dem Jazz-Saxophonisten Joshua Redman und dem Meister der irischen „Fiddle“, Martin Hayes (The Butterfly).