Umtausch von Karten für die ursprünglichen Termine im Mai 2020

Bitte beachten Sie, dass sich für alle Konzerte die Veranstaltungsräume sowie die Uhrzeiten geändert haben. Sollten Sie bereits Karten für die ursprünglichen Termine im Mai gekauft haben, müssen diese in jedem Fall umgetauscht werden:

  • Bei persönlich an einer Vorverkaufsstelle gekauften Karten (Bürgerinfo, Touristinfo, AZ-Kartenservice etc.) gekauft haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit ihren Ticketnummern an mozartstadt@augsburg.de
  • Bei allen online gekauften Karten senden wir Ihnen automatisch rechtzeitig neue Karten an die hinterlegte Adresse.

Bitte kommen Sie nicht mit den ursprünglich gekauften Karten zum neuen Konzerttermin!

Vorverkauf

Achtung: Karten sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich! Der ist keine Abendkasse geplant!

Der Vorverkauf startet am 12. September. Aufgrund der Pandemie-Situation möchten wir Sie bitten, Ihre Konzertkarten nach Möglichkeit online zu kaufen. Vielen Dank.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund gesetzlicher Vorgaben ausschließlich personalisierte Karten ausgegeben werden können. Wir benötigen daher von allen Kartenkäufer*innen Kontaktdaten. Dies gilt auch, wenn Sie Ihre Karten persönlich an einer unserer Vorverkausstellen kaufen.

Online:

Tickets können über unseren Ticketdienstleister Reservix direkt auf den Seiten der jeweiligen Konzerte oder auf www.reservix.de gebucht werden.

Per Telefon:

Reservix Ticket-Hotline: +49 (0)1806 / 700 733  

Vorverkaufsstellen:

Bürgerinfo & Tourist-Information Augsburg
Rathausplatz 1, 86150 Augsburg

Besucherservice des Theaters Augsburg
Rathausplatz 1, 86150 Augsburg

AZ-Kartenservice
Maximilianstraße 3, 86150 Augsburg

Sowie bei allen Vorverkaufsstellen mit Reservix Kartenvorverkaufssystem (Informationen zu Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie unter hier)

Alle Ticketpreise sind Endpreise.

Programmänderungen

EROICA >> MOZART IN ITALIEN
Das Programm des ursprünglich für den 9. Mai geplanten Konzerts „EROICA“ mit Beethovens 3. Symphonie musste geändert werden. Die Akademie für Alte Musik Berlin spielt nun am 9. Oktober das Programm „MOZART IN ITALIEN“ mit Mozart-Sinfonien und Werken italienischer Komponisten.

MOZART PUR >> PRAGER
Das ursprünglich für den 8. Mai geplante Konzert „MOZART PUR“ mit Thomas Zehetmair und dem Stuttgarter Kammerorchester heißt nun „PRAGER“. Das Programm hat sich nicht geändert.

ENDPUNKTE >> HAMMERKLAVIERSONATE
Das ursprünglich für den 20. Mai geplante Konzert „ENDPUNKTE“ mit Lars Vogt heißt nun „HAMMERKLAVIERSONATE“. Auf dem Programm steht nun anstatt der Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111 die „Hammerklaviersonate“ B-Dur op. 106.

Alle für diese Konzerte ursprünglich online gekauften Karten werden automatisch gegen Karten für die neuen Programme umgetauscht. WICHTIG: Für alle persönlich gekauften Karten schrreiben Sie bitte eine E-Mail mit ihren Ticketnummern an mozartstadt@augsburg.de.

U28 Tickets - 10 € für alle unter 28

In diesem Jahr nicht erhältlich. Bitte falls anwendbar die normale 50%-Ermäßigung für Schüler*innen/Student*innen im Vorverkauf nutzen.

Ermäßigungen

SchülerInnen / Studierende / Arbeitslose / Schwerbehinderte / Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende:

50 % Ermäßigung in Kat. 1 und 2

DMG-Mitglieder:
20% Ermäßigung in Kat. 1 und 2

Teilnehmer*innen des Kundenbindungsprogramms "swa City - Meine swa":
1 € Ermäßigung pro Ticket pro Karteninhaber*in

Inhaber*innen des Sozialtickets Augsburg erhalten im Vorverkauf Karten für jeweils 1 € auf allen noch verfügbaren Plätzen. Bitte schreiben Sie hierzu eine E-Mail an mozartstadt@augsburg.de

RollstuhlfahrerInnen & Schwerbehinderte

RollstuhlfahrerInnen

Ermäßigte Tickets für RollstuhlfahrerInnen (50%) können bei allen VVK-Stellen und online gebucht werden (Kat. 1 und 2, jeweils als Rollstuhlplätze im Saalplan ausgewiesen). Für eine notwendige Begleitperson (Vermerk B) bitte zusätzlich einen regulären Platz neben dem jeweiligen Rollstuhlplatz mit der Ermäßigung "Begleitperson Schwerbehinderte" buchen. Diese Karte ist kostenfrei. Falls die markierten Plätze bereits ausverkauft sind, bitte Veranstalter kontaktieren (0821-324 3251).

Schwerbehinderte

Bitte einen Platz mit regulärer Ermäßigung (50%) buchen. Für eine notwendige Begleitperson (Vermerk B) bitte zusätzlich einen Platz mit der Ermäßigung "Begleitperson Schwerbehinderte" buchen. Dieser ist kostenfrei.

Hinweise

Ermäßigungen können nicht miteinander kombiniert werden.
Alle Ermäßigungen können nur gegen Vorlage des gültigen Ausweises beim Einlass gewährt werden.

Umtausch und Erstattung bereits erworbener Tickets sind ausgeschlossen.
Es gelten die AGB unseres Ticketdienstleisters Reservix.

Nach Beginn des Konzerts verlieren Sie den Anspruch auf Ihren Sitzplatz.

 

Änderungen vorbehalten.

Die Augsburger Mozarts

1643 erwarb der Maurergeselle David Mozart (1620 - 1685) das Bürgerrecht in der Freien Reichsstadt Augsburg. Er stammte aus dem vor den Stadtmauern liegenden Dorf Pfersee, das bis 1816 zu Vorderösterreich gehörte. Seine im Nachbardorf Leitershofen ansässigen Vorfahren kamen ursprünglich aus dem Westen des heutigen Landkreises Augsburg, dem sogenannten Mozartwinkel. David wurde ein gefragter Maurermeister und Barockarchitekt. Er arbeitete unter anderem in Dillingen an der Donau, wo er den Turm der Pfarrkirche St. Peter erhöhte. 1761 wurde er Zunftmeister des Augsburger Maurerhandwerks.

Die Augsburger Mozart waren eine Künstlerfamilie: David Mozarts Kinder und Kindeskinder wurden erfolgreiche Baumeister, Barockarchitekten, Bildhauer, und Buchbinder. Sein ältester Sohn, der angesehene Barockarchitekt und Werkmeister des Augsburger Domkapitels Hans Georg Mozart (1647 - 1719) errichtete das Stiftsgebäude neben dem Augustiner Chorherrenstift St. Georg und den Turm der Pferseer Pfarrkirche St. Michael. Auch außerhalb der freien Reichsstadt führte Leopolds Großonkel zahlreiche Arbeiten aus, zum Beispiel an der Pfarrkirche St. Adelgundis in Anhausen. Er lieferte die Entwürfe für den Neubau des Chores und des Turms der Pfarrkirche St. Blasius in Hirblingen. 1718 war er an umfangreichen Umbauarbeiten am Schloss Wellenburg, das am Rande von Augsburg liegt, verantwortlich.

Auch Hans Georgs jüngerer Bruder Franz Mozart (1649 - 1694) übernahm das Handwerk seines Vaters – dabei war er jedoch nicht so erfolgreich wie sein Bruder. Er wohnte vierzehn Jahre lang in der Fuggerei, die von Jakob Fugger dem Reichen gestiftete Wohnsiedlung für bedürftige Augsburger Bürger. Vermutlich war er hier als Stiftungsmaurermeister tätig. Sein älterer Bruder Michael Mozart (1655 - 1728) machte als Bildhauer Karriere in Wien.

Nach dem Tod seines Bruders Franz Mozart übernahm Hans Georg die Pflegschaft für den Halbwaisen Johann Georg Mozart (1679 - 1736), dem späteren Vater von Leopold Mozart. Der Buchbindermeister Johann Georg Mozart betrieb seine Werkstatt im Handwerkerhaus in der heutigen Frauentorstraße 30. Mit dem Umzug 1721 in die Jesuitengasse wurde der Dom die Pfarrkirche der Mozarts.

Durch die Buchbinderei und das kulturell lebhafte Milieu des Domviertels unterhielten die Mozarts nahe Beziehungen zu bedeutenden künstlerischen und intellektuellen Persönlichkeiten jener Zeit. Möglicherweise führte dies dazu, dass der Buchbindermeister seinen Sohn das Gymnasium und das daran anschließende Lyzeum besuchen ließ. Damit ermöglichte er dem jungen Leopold Mozart einen weit über seinem Stand liegenden bildungsmäßigen Aufstieg und legte den Grund für dessen künstlerisches Wirken.

Leopold Mozart und Augsburg

Leopold Mozart wurde am 14. November 1719 als das älteste von neun Kindern des Buchbindermeisters Johann Georg Mozart (1679-1736) und dessen zweiter Ehefrau, der Weberstochter Anna Maria Sulzer (1696-1766), in Augsburg in der heutigen Frauentorstraße 30 geboren. Seine Vorfahren kamen ursprünglich aus dem Westen des heutigen Landkreises Augsburg, dem sogenannten Mozartwinkel. 

1721 zog die junge Familie in die Jesuitengasse in ein Haus, das zum Gebäudekomplex des Jesuitenkollegs St. Salvator gehörte. Damit wurde der Dom die Pfarrkirche der Mozarts. Durch die Buchbinderei und das enge Milieu im Augsburger Domviertel war Leopolds Familie täglich im Kontakt zu geistig und künstlerisch aufgeschlossenen Persönlichkeiten. Möglicherweise führte dies dazu, dass der Buchbindermeister seinen Sohn das Gymnasium und das daran anschließende Lyzeum besuchen ließ. Damit ermöglichte er dem jungen Leopold einen weit über seinem Stand liegenden bildungsmäßigen Aufstieg und legte den Grundstein für dessen künstlerisches Wirken. 

1729 besuchte Leopold als 'Principista' die erste Klasse des von den Jesuiten geführten Gymnasiums zu St. Salvator. Zu seinen Mitschülern zählten Kinder bedeutender Augsburger Familien, wie der Fugger, Ilsung, Rehling und Imhof. Während seiner Schulzeit (1729-1736) genoss der junge Leopold nicht nur eine anspruchsvolle, umfassende humanistische Bildung - auf dem Lehrplan standen religiöse Fächer, Geschichte, Latein und Griechisch, Logik, Mathematik und Physik -, sondern er wurde auch künstlerisch und musikalisch gefördert. 

Bereits im Alter von vier Jahren stand der 'Elementarschüler' Leopold 1724 auf der Schulbühne - bis 1735 folgen sieben weitere Auftritte. In seinen jungen Jahren war Leopold außerdem Sängerknabe in der Basilika St. Ulrich und Afra und in der Stiftskirche von Heilig Kreuz und pflegte das Violin- und das Orgelspiel. 

Nach dem Tod seines Vaters 1737 verließ Leopold die Reichsstadt und begann das Jus- und Philosophiestudium an der Benediktineruniversität in Salzburg. Trotz seines Weggangs löste sich Leopold dennoch nie ganz von seiner Heimatstadt. Er besaß zeitlebens das Augsburger Bürgerrecht - und ließ es zweimal (1748 und 1752) vom Rat der Reichsstadt bestätigen. 

Es ist vor allem der rege Kontakt zu herausragenden Augsburger Persönlichkeiten, der die Verbindung zu seiner Vaterstadt jahrzehntelang lebendig hielt. Während der Salzburger Jahre pflegte er weiterhin den Kontakt zu seinem Bruder Franz Alois (1727-1791), der als Buchbinder und Kleinverleger in Augsburg tätig war. 

Wie die nur teilweise erhaltene Korrespondenz bezeugt, waren sich Leopold Mozart und der Verleger Johann Jakob Lotter II (1726-1804) über Jahrzehnte freundschaftlich und geschäftlich verbunden. Im Geburtsjahr von Wolfgang Amadeus 1756 ließ Leopold in Augsburg bei seinem 'Herzensfreund' sein epochenmachendes Lehrwerk unter dem Titel "Versuch einer gründlichen Violinschule" veröffentlichen. Hatte er sich als Komponist längst vielfältig am musikalischen Leben der fürstbischöflichen Residenz in Salzburg beteiligt, so trug die Violinschule in deutschen, holländischen und französischen Ausgaben seinen Ruhm in die gesamte damalige musikalische Welt hinaus. 

Des Weiteren pflegte Leopold den Kontakt zu Persönlichkeiten aus dem musikalischen Augsburg, insbesondere aus dem Umfeld des Stiftes Heilig Kreuz. Über Jakob Lotter knüpfte er Verbindungen zu den Mitgliedern des Collegium Musicum – darunter zählten der Domkapellmeister Schmidt, der evangelische Musikdirektor Seyfert sowie der international anerkannte Orgelbauer Johann Andreas Stein. 

Seine Heimatstadt besuchte Leopold erst 1755 und dann 1763 auf der ersten Konzertreise mit seinen Kindern Wolfgang Amadeus und Nannerl wieder.

Die Ursprünge der Violinschule

Leopold Mozarts Violinschule ist das erste umfassende deutschsprachige Lehrwerk, das sich sowohl mit der Technik des Violinspiels als auch mit seiner Ästhetik befasst. Sie gehört zu einer Gruppe von bedeutenden pädagogischen Schriften, die um 1750 in Europa veröffentlicht wurden und die ersten ernsthaften Violinschulen überhaupt darstellen. Anders als ihre "Konkurrenz-Produkte" in englischer und französischer Sprache hat Leopold Mozarts Violinschule bis heute ihre Gültigkeit bewahrt. 

Das Erscheinen umfassender Violinschulen im Europa des 18. Jahrhunderts war die Folge langer instrumental-musikalischer und ästhetischer Entwicklungen. Nördlich der Alpen und in Frankreich war die Violine zunächst ein volkstümliches Instrument gewesen, das als Ensemble-Instrument, also nicht solistisch, für die Tanzmusik eingesetzt wurde. Ihren Eingang in die Kammermusik der Residenzen fand die Violine am Anfang des 16. Jahrhunderts - jedoch weiterhin in Begleitung anderer Instrumente. 

Anfang des 17. Jahrhunderts hatte sich die Violine, wie die Musik dieser Zeit aufzeigt, europaweit als vollwertiges Soloinstrument etabliert. Mit dem wachsenden Interesse an das nun salonfähige Instrument entstand eine Nachfrage nach musikpädagogischen Werken zum Erlernen des Violinspiels. Die ersten Anleitungen zum Geigenspiel waren Teile allgemeiner Musiklehren und befassten sich lediglich mit allgemeinen Grundsätzen des Violinspiels. Sie beinhalten in der Regel eine elementare Notenlehre, Anfänge der Musiktheorie sowie Ausführungen zu anderen Instrumenten. 

Leopold Mozarts revolutionäres Lehrwerk brach mit der Tradition der frühen deutschen Traktate: sie hatte einen europäischen Anspruch. Beim Erfassen seines Werkes orientierte Mozart sich an dem international maßgebenden italienischen Modell, das ab Anfang des 18. Jahrhunderts eine ernsthafte Konkurrenz zur deutschen Violinschule darstellte. Richtungsweisendes Vorbild seiner Arbeit war die Violinschule von Giuseppe Tartini (1692 - 1770), welche in Form von Mitschriften seiner Studenten in ganz Europa kursierte. 

Als Komponist und Musiktheoretiker war Leopold Mozart mit der deutschen Violinmusik bzw. Violintechnik vertraut. Ihm war sehr wohl klar, dass diese auf den deutschsprachigen Raum begrenzt waren und nicht europäische Gültigkeit erreichen konnten. Ihm gelang ein systematisches, internationales Werk, mit dem er die Violinpädagogik auf die Grundlage der geistigen Welt der Aufklärung brachte.

Die Violinschule gestern und heute

Dass Leopold Mozart mit seiner "gründlichen" Violinschule ein bahnbrechendes Werk gelungen war, wurde seinen Zeitgenossen schnell bewusst. Deren pädagogischer Wert wurde unmittelbar erkannt, Virtuosen und Dilettanten lernten aus diesem Buch. Die Violinschule machte den bereits als Komponisten bekannten Leopold Mozart sehr schnell zu einer Berühmtheit. 

Der 1756 in Augsburg bei Johann Jakob Lotter gedruckten 1. Auflage folgte 1769/70 eine "vermehrte" 2. Auflage mit einer neuen Vorrede sowie mit neuen Notenbeispielen. Die 3. Auflage von 1787 behielt diese Änderungen bei, beinhaltete jedoch die Vorrede der 1. Aufgabe. Die 4. Auflage vom Jahr 1800 war im Hinblick auf die rasche Entwicklung der Geigentechnik jener Zeit schon stark verändert. 

Noch zu Lebzeiten Leopold Mozarts begann die Violinschule ihren Siegeszug durch Europa. 1766 brachte Johannes Enschede in Haarlem eine niederländische Übersetzung heraus; 1770 erschien eine französische Übersetzung. Es folgten weitere Übersetzungen, u. a. 1804 ins Russische. 

Die Wirkung von Leopold Mozarts Violinschule reicht weit über seine Zeit hinaus. Zweihundertfünfzig Jahre nach seinem ersten Erscheinen übt dieses Werk heute noch eine starke Anziehungskraft aus. Es wurde sehr schnell zu einem Bestseller, was es heute noch ist: Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Violinschule in fünf Ausgaben erhältlich. 

Die Universalität der behandelten Probleme, die eine unvergänglich historische, theoretische und instrumental-methodische Bedeutung haben, machen das Buch zu einer unerschöpflichen Quelle – und dies nicht nur für Lernende und Künstler. Für den Musikwissenschaftler ist sie ein nützliches Instrument; dem Musikpädagogen liefert sie instrumentaldidaktische Impulse, die heute noch verwendbar sind. 

Leopold Mozarts Violinschule ist nicht nur ein wunderbares, mit Witz geschriebenes historisches Dokument und ein noch immer wertvolles Unterrichtsmittel. Mit dem weltberühmten Salzburger Geiger Benjamin Schmid lässt sich ein weiterer Grund für die Aktualität der Schrift nennen, der "atmosphärische": 

Wie in der Literatur soviel zwischen den Zeilen steht oder "der Ton die Musik macht", so kommt man bei dieser Lektüre unweigerlich in die Mozartsche Gedankenwelt hinein mittels Leopold Mozarts erklärungsfreudiger Sprache und seinen übrigens teilweise amüsanten Ausführungen. 

(Benjamin Schmid, Vorrede zu Leopold Mozarts Gründliche Violinschule, Erstausgabe der 2. Auflage 1769, Kulturverlag Polzer, Salzburg 2007)

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Titel 1

Unterüberschrift

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