30. Oktober 2020 - 19:30 |
Beethovenzyklus

Akamus-Beethovenzyklus: "Die Fünfte"

Mozartfest

Ta ta ta Taaaaa! Es gibt wohl keine berühmtere Tonfolge, als diese vier Noten zu Beginn von Beethovens Fünfter. Denkt man an Symphonien, denkt man an Beethoven. Seine Dritte, Fünfte, Sechste und Neunte sind ganz klar die Benchmark, an der spätere Komponistengenerationen verzweifeln sollten. Dennoch waren viele von Beethovens Symphonien keine spontanen Eingaben des Himmels oder die Produkte eines aus sich selbst heraus schöpfenden Genies, sondern haben deutliche Vorbilder.  Dabei orientierte sich Beethoven nicht so sehr an Mozart sondern an Komponisten wie Carl Philipp Emanuel Bach (Nr. 1 und 2), Paul Wranitzky („Eroica“) oder Étienne Nicolas Méhul („Fünfte“) und sogar dem Biberacher Justin Heinrich Knecht („Pastorale“). Sind Beethovens Symphonien deswegen nun weniger genial? Au contraire! Es macht sie nur noch faszinierender.

Programm

LUIGI CHERUBINI
Ouvertüre zur Oper „Medea“

ÉTIENNE NICOLAS MÉHUL
Symphonie no 1 en sol mineur

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Symphonie Nr. 5 in c-Moll „Schicksals-Symphonie“ op.67

Künstler

AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN
Orchestra in Residence der Mozartstadt

 

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