9. Juli 2021 - 19:30 |
Beethovenzyklus

AKAMUS-BEETHOVENZYKLUS: "EROICA"

Mozartfest

AKTUELLER HINWEIS:

Die Abschlusskonzerte des Mozartfests Augsburg am 30. und 31. Oktober mit der Akademie für Alte Musik Berlin finden nicht an den geplanten Terminen statt, sondern werden ins Jahr 2021 verschoben. 
Neue Konzerttermine sind der 9., 10. und 11. Juli 2021 - dann zusätzlich mit Beethovens Symphonie Nr. 3 "Eroica".
Die Karten für den 30. und 31. Oktober gelten nicht für die Aufführungen im kommenden Jahr und können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen (bei online gekauften Karten direkt über unseren Ticketdienstleister Reservix) zurückgegeben werden.

Ta ta ta Taaaaa! Es gibt wohl keine berühmtere Tonfolge, als diese vier Noten zu Beginn von Beethovens Fünfter. Denkt man an Symphonien, denkt man an Beethoven. Seine Dritte, Fünfte, Sechste und Neunte sind ganz klar die Benchmark, an der spätere Komponistengenerationen verzweifeln sollten. Dennoch waren viele von Beethovens Symphonien keine spontanen Eingaben des Himmels oder die Produkte eines aus sich selbst heraus schöpfenden Genies, sondern haben deutliche Vorbilder.  Dabei orientierte sich Beethoven nicht so sehr an Mozart sondern an Komponisten wie Carl Philipp Emanuel Bach (Nr. 1 und 2), Paul Wranitzky („Eroica“) oder Étienne Nicolas Méhul („Fünfte“) und sogar dem Biberacher Justin Heinrich Knecht („Pastorale“). Sind Beethovens Symphonien deswegen nun weniger genial? Au contraire! Es macht sie nur noch faszinierender.