„SOLEOS“ von Elżbieta Sikora

Kaoru Oe erhielt den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks, hier auf YouTube in der Ersten Wettbewerbsrunde und beim Preisträgerkonzert mit Preisverleihung.

Die in Lwow (Polen) geborene Elżbieta Sikora studierte Elektronische Musik bei Pierre Schaeffer und Francois Bayle in Paris, Musikkomposition bei Tadeusz Baird und Zbigniew Rudzinski in Warschau und bei Betsy Jolas in Paris. 1973 gründete sie mit W. Michniewski und K. Knittel die Komponistengruppe KEW. Stipendien der französischen Regierung am IRCAM in Paris, der Stadt Mannheim und der Kosciuszko Foundation am CCRMA (Computerzentrum für Musik- und Akustikforschung) in Stanford haben die internationale Perspektive der Komponistin bereichert.

Elżbieta Sikoras Arbeiten wurden im Laufe ihres Lebens mit zahlreichen Preisen gewürdigt, darunter Auszeichnungen des Carl Maria von Weber-Komponistenwettbewerbs in Dresden, des Wettbewerbs für Elektroakustische Musik in Bourges, des Komponistenwettbewerbs für Frauen in Mannheim, des französischen Verbands Société des Auteurs et Compositeurs Dramatiques und zwei SACEM-Awards.

Sikora erhielt die Sonderauszeichnung der Pariser Jury der Académie du Disque Lyrique für Le Chant de Salomon und Eine Rose als Stütze. Für die Oper Madame Curie erhielt sie den Splendor Gedaniensis Award, den Gryf-Pomeranian Arts Award, und den Polish Music Composers’ Union Award. Die Regierung von Polen zeichnete Sikora mit dem Kommandantenkreuz des Verdienstordens der Republik aus, vom französischen Kulturminister erhielt sie den Ordre des Arts et des Lettres.

Elżbieta Sikora lebt und arbeitet in Paris, Frankreich. Ihr Katalog umfasst mehr als siebzig Werke, darunter drei Opern, drei Ballette, mehrere sinfonische Werke, Kammermusikwerke, elektroakustische Musik und Mixed Music.

www.elzbietasikora.com

Das Auftragswerk „SOLEOS“ wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Forberg-Schneider-Stiftung.