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Mit dem 10. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart 2019 feierte die Deutsche Mozartstadt Augsburg im Jahr des 300. Geburtstags von Wolfgang Amadeus Mozarts Vater ein ganz besonderes Jubiläum.

Leopold Mozart war gebürtiger Augsburger und später nicht nur Vater, sondern gleichzeitig Lehrer, Manager und Mentor seines berühmten Sohnes und man kann behaupten: Ohne Leopold kein Wolfgang. 1756, dem Jahr von Wolfgangs Geburt, veröffentlichte Leopold Mozart in Augsburg seine legendäre „Gründliche Violinschule“. Gleich zwei so bedeutende Schöpfungen in einem Jahr! Die Violinschule ist nicht nur ein großartiges Lehrwerk und Zeugnis der herausragenden musikalischen Fähigkeiten Leopolds, sondern gleichzeitig ein einzigartiges Kompendium des Violinspiels und Spiegel der musikalischen Praxis der Mozartzeit.

Es war Leopold Mozarts Vision, sein Wissen an nachfolgende Generationen weiterzugeben und hochtalentierte junge Musiker zu fördern. Dieses Erbe trägt der Internationale Violinwettbewerb Leopold Mozart heute in seiner Geburtsstadt weiter. Bedeutende Musiker*innen wie Isabelle Faust, Benjamin Schmid oder Lena Neudauer haben in Augsburg den Grundstein für eine Weltkarriere gelegt. Wer ist der nächste junge Mozart?

Der Ausschreibungsflyer als PDF


Wir suchen herausragende Musikerpersönlichkeiten!

Der Internationale Violinwettbewerb Leopold Mozart ist kein Wettbewerb wie jeder andere! Die 10. Auflage setzte zum Jubiläum in vielen entscheidenden Elementen neue Standards: Nur 24 Bewerber*innen wurden zum Wettbewerb eingeladen, aktive und ehemalige Studierende der Jurymitglieder waren dabei nicht zugelassen. Damit stellte der Augsburger Wettbewerb bereits vor Beginn hohe qualitative Anforderungen. In den komprimierten drei Wettbewerbsrunden mussten die Teilnehmer*innen neu konzipierte Herausforderungen meistern, bei denen neben den technisch-musikalischen auch die persönlichen Kompetenzen bewertet wurden. Damit hebt sich der Internationale Violinwettbewerb Leopold Mozart Augsburg 2019 von allen anderen Wettbewerben in besonderer Weise ab.

1. Runde
Das moderne Auftragswerk wurde bereits in der Ersten Runde gespielt, in der die Teilnehmer*innen aber auch mit Bach, Paganini und Mozart ihr Können unter Beweis stellten.

2. Runde
Die Proben des Kammermusikwerkes in der Zweiten Runde waren öffentlich und wurden bewertet. Hierbei floss die Persönlichkeit des/der Kandidaten*in, die Interaktion mit anderen Musikern, soziale Kompetenz und Kommunikation sowie die Fähigkeit, in begrenzter Zeit ein Werk mit anderen zu erarbeiten, in die Bewertung mit ein.
Das restliche Programm der zweiten Runde war frei wählbar. Hier wurde auf die Kompetenz geachtet, ein Programm künstlerisch sinnvoll und abwechslungsreich zu gestalten.

Finale
Im Finale standen sowohl eines der großen romantischen Violinkonzerte als auch ein Konzert von Mozart auf dem Programm. Beide Violinkonzerte wurden von den Kandidaten*innen am gleichen Tag gespielt. Begleitet wurden die Finalisten*innen dabei vom Münchner Rundfunkorchester, einem Klangkörper von Weltrang!