Benjamin Schmid (Jurypräsident)

Friedemann Eichhorn

Friedemann Eichhorn lehrt seit 2002 als Professor an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und ist Künstlerischer Leiter der Kronberg Academy und des Internationalen Louis Spohr Violinwettbewerbs Weimar. Er studierte Violine bei Valery Gradow in Mannheim, bei Alberto Lysy an der Menuhin Academy in Gstaad und bei Margaret Pardee an der Juilliard School in New York. 2002 erhielt er den Doktorgrad in Musikwissenschaft an der Universität Mainz.

Er konzertiert mit Orchestern wie dem SWR-Rundfunkorchester, den St. Petersburger Philharmonikern und vielen anderen, oft auch in der Doppelfunktion Solist und Dirigent. Seine Diskographie für die Labels Naxos, Hänssler Classic und Oehms umfasst u. a. sämtliche Violinwerke von Franz Liszt, Violinkonzerte von Mozart und Haydn sowie als Ersteinspielungen die 13 Violinkonzerte von Pierre Rode.

Seine Schüler spielen bei den Berliner Philharmonikern, im Gewandhausorchester Leipzig, bei zahlreichen renommierten Opern- und Rundfunkorchestern und sind Preisträger internationaler Violinwettbewerbe. Neben seiner Tätigkeit als künstlerischer Berater des G. Henle Verlags und Herausgeber von Notenausgaben publiziert Friedemann Eichhorn Beiträge für Lexika und Zeitschriften. Er konzertierte mit Gidon Kremer, Lord Yehudi Menuhin, Yuri Bashmet, Boris Pergamenschikow und vielen weiteren Künstlern.

Friedemann Eichhorn, Foto: Guido Werner

Liza Ferschtman

Sabine Frank

John Gilhooly

John Gilhooly ist seit dem Jahr 2005 Direktor der Wigmore Hall und damit der jüngste Leiter einer der größten Konzertsäle der Welt. Im Dezember 2000 wurde er deren Geschäftsführer und leitet damit seit über 16 Jahren die künstlerische, finanzielle und administrative Entwicklung dieses Konzertsaals. In seiner Amtszeit erzielte die Wigmore Hall Rekord-Kassenerträge und erreichte die bisher höchsten Mitgliederzahlen und Fundraising-Einnahmen. Als Künstlerischer Leiter der Wigmore Hall ist John Gilhooly für die weltweit größte Kammermusik- und Liederreihe zuständig und engagiert sich für herausragende aufstrebende Künstler, musikalische Vielfalt und zeitgenössische Musik.

In der Musikbranche ist John Gilhooly außerdem ehrenamtlich und karitativ tätig. Im Juli 2010 wurde er zum Vorsitzenden der Royal Philharmonic Society, einer der ältesten Musikgesellschaften der Welt, gewählt; 2013 leitete er die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen. Er ist außerdem Vorsitzender der Mahogany Opera Gruppe, Treuhänder des Susan Chilcott Stipendiums und des Internationalen Musikerseminars Preußen Cove sowie Mitglied des Advisory Council für London Music Masters. Er ist Schirmherr der Organisation Irish Heritage, Leeds Lieder und des CAVATINA Music Trust sowie des Sanierungsprojekts der Corpus Christi Kirche, Covent Garden.

John Gilhooly, Foto: Kaupo Kikkas

Ulf Hoelscher

Studium in Heidelberg (Bruno Masurat), Köln (Max Rostal), anschließend in den USA (Josef Gingold, Ivan Galamian). Jahrzehnte umfassende Präsenz im internationalen Konzertleben mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle Orchestra Zürich, den Wiener Symphonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Paris etc. unter Dirigenten wie Gary Bertini, Kurt Masur, Vaclav Neumann, Marek Janowski, Wolfgang Sawallisch, Horst Stein, Jeffrey Tate, Klaus Tennstedt, Hans Vonk und Bruno Weil.

CD-Produktionen der Konzerte von Beethoven, Berg, Bruch, Schumann, Mendelssohn, Korngold, Saint-Saëns, Strauss, Schoeck, Spohr, Tschaikowsky, Wolf-Ferrari.
Kammermusikwerke u.a. von Schubert, Bruch und Pfitzner.

Von 1981 bis 2010 war Ulf Hoelscher Professor für Violine an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Ulf Hoelscher, Foto: privat

Danjulo Ishizaka

Nils Mönkemeyer

Christian Poltéra

Christian Poltéra, 1977 in Zürich geboren, erhielt Unterricht bei Nancy Chumachenco sowie Boris Pergamenschikow und studierte später bei Heinrich Schiff in Salzburg und Wien.

Als Solist arbeitet er mit führenden Orchestern zusammen wie z. B. dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Los Angeles Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Santa Cecilia Orchestra Rom, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Orchestre de Paris, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Camerata Salzburg. Dabei gehören Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, John Eliot Gardiner, Paavo Järvi und Andris Nelsons zu seinen Partnern.


2004 wurde er mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und als BBC New Generation Artist ausgewählt.
Christian Poltéra widmet sich auch intensiv der Kammermusik mit Musikern wie Mitsuko Uchida, Christian Tetzlaff, Gidon Kremer, Lars Vogt, Leif Ove Andsnes, Kathryn Stott, Esther Hoppe, Ronald Brautigam, dem Zehetmair, Artemis, Belcea und dem Auryn Quartett.
Zusammen mit Frank Peter Zimmermann und Antoine Tamestit bildet er ein festes Streichtrio, das Trio Zimmermann, das in den bedeutenden Musikmetropolen zu Gast ist.

Ferner tritt er bei renommierten Festivals wie Salzburg, Luzern, Edinburgh, Berlin, Wien, Schleswig-Holstein und London (Proms) auf.
Seit 2013 ist Christian Poltéra künstlerischer Leiter der Kammermusiktage in der Bergkirche Büsingen.


Christian Poltéras zahlreiche Aufnahmen spiegeln sein vielseitiges Repertoire wider und sind vielfach ausgezeichnet worden (u. a. BBC Music Magazine Award, Gramophone Choice, Diapason d’Or de l’Année). Cellokonzerte von Dvorak, Walton, Hindemith, Schostakowitsch, Dutilleux, Lutosławski, Martinu und Ligeti gehören ebenso dazu wie Sonaten von Mendelssohn, Fauré und Saint-Saens. Mit dem Trio Zimmermann hat er Einspielungen mit Werken von Mozart, Beethoven, Hindemith und Schönberg vorgelegt.


Christian Poltéra ist Dozent an der Hochschule Luzern. Er gibt regelmäßig Meisterkurse und ist Juror an verschiedenen Cellowettbewerben, u. a. beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Zudem hat er Urtext-Ausgaben für den Henle-Verlag herausgegeben.

Poltéra Christian, Foto: Neda Navaee

Marco Rizzi

Erik Schumann

Remy Franck (Pizzicato)

Jens F. Laurson (IA-Forum)

Anna Picard (Times und Independent)

Anna Picard studierte Gesang, Klavier und Cembalo an der Royal Academy of Music in London sowie bei Dr. Thomas Lo Monaco in New York. Sie arbeitete auf dem Gebiet der Alten Musik mit Gruppen wie dem Gabrieli Consort, den Tallis Scholars, der Academy of Ancient Music und His Majestys Sagbutts & Cornetts zusammen, bevor sie in den Journalismus wechselte.

Von 2000 bis 2013 war sie klassische Musikkritikerin bei der Zeitung Independent on Sunday, 2013 wechselte sie zur The Times. Sie ist regelmäßige Mitarbeiterin bei der britischen Literaturzeitung Times Literary Supplement und bei der Sendung Record Review von BBC Radio 3, wo sie neue Veröffentlichungen von Madrigalen und Motetten für Kammermusik, Sinfonien und zeitgenössische Musik bespricht. Außerdem schreibt und präsentiert sie das Programm Building a Library, u. a. zu Liedern von Henry Pucell, zur Oper Orlando von Georg Friedrich Händel oder zur Oper The Rake’s Progress von Igor Strawinsky.

Seit 2017 ist sie bei Opera Holland Park in der neugeschaffenen Funktion als Research- und Repertoire-Beraterin tätig und arbeitet im Unternehmen in der Produktions- und Kommunikationsabteilung, um ein Programm von interdisziplinären Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu entwickeln. Im Jahr 2018 wurde ihr eine Mitgliedschaft der Royal Academy of Music (ARAM) für ihre Arbeit als Schriftstellerin und Rundfunksprecherin für klassische Musik verliehen.

Picard Anna, Foto: Cameron Millar